Ausreiten
Das Ausreiten ist eine schöne Abwechslung für Pferd und Reiter. Pferde die überwiegend auf dem Dressurviereck geritten werden, können bei einem Ausritt einfach mal entspannen und sich geradeaus bewegen.
Ausreiten sollte nur wer sattelfest ist und reiten kann. Viele Pferde reagieren beim Ausreiten anders, da man beim Ausreiten mit Situationen rechnen muss, die in der Reithalle oder auf dem Reitplatz nicht passieren. Beim Ausreiten können Fahrräder den Weg kreuzen , ein Hase kann beim Ausreiten aus dem Gebüsch springen oder eine Autohupe kann das Pferd erschrecken. Das Gelände zum Ausreiten sollte über weichen Boden verfügen.
Regelmäßiges Ausritte werden auch von vielen Reitschulen angeboten, hier findet das Ausreiten dann meißt auf geländesicheren Schulpferden statt. Zur Ausrüstung beim Ausreiten sollte auf jeden Fall Reitbekleidung zählen, ein Reithelm und evtl auch eine Sicherheitsweste.
In Deutschland verfügen alle Bundesländer und Landkreise über gut ausgebaute Reitwege. Reitwege sind meißt durch ein blaues Verkehrsschild gekennzeichnet, darauf befindet sich ein weißer Reiter. In Naturschutzgebieten sind es dann oft Holzschilder mi der Aufschrift ” Reitweg”. Einige Wege in Wandergebieten sind aber auch für Reiter gesperrt, da der Boden durch die Pferdehufe nicht zerstört werden soll und es keine Unfallgefahr geben soll. Hier sind dann ebenfalls Schilder aufgestellt. Es empfiehlt sich das Überqueren von stark frequentierten Hauptverkehrsstraßen zu meiden. In Reitwegenetzen gibt es an großen Straßen oft Pferdeampeln, die vom Pferderücken aus bedient werden können.
Bei einem Ausritt große Entfernungen zu Überwinden, eine ganzen Tag zu reiten oder sogar mehrere Tage, das hat im Reitsport ebenfalls einen Namen, man nennt es Distanzreiten oder Wanderreiten.
Bei einem Distanzritt, kann ein darauf trainiertes Pferd über 100 km am Tag zurücklegen. Distanzreiten wird auch als Pferdesport betrieben, es geht darum mit einem Pferd bestimmte Strecken ( Distanzen ) möglichst schnell zu überwinden, dabei das Pferd aber auch nicht zu überfordern.Distanzpferde sollten absolut gesund sein und über eine sehr gute Kondition verfügen. Für lange Distanzritte haben sich die Araber Pferde bewährt, sie verfügen über genug Ausdauer, um lange Strecken zuverlässig und schnell zu überwinden.
Das Wanderreiten ist etwas lockerer, die Strecken werden gemütlicher zurückgelegt. Die Entspannung, Nähe zum Pferd und das Naturerlebnis zählen. Zelt und Outdoor-Ausrüstung werden mitgeführt. Viele Reiseveranstalter bieten soetwas für unterschiedliche Reiseländer an.
Hier ein paar Tipps für Regionen in Deutschland die einen Ausritt wert sind:
Bayrischer Wald: Reiten wo die Welt noch Inordnung ist - im Naturpark Bayrischer Wald, zwischen der Donau und den Hochlagen. Ganze 278.000 Hektar ist dieser Naturpark groß und bietet somit genug Raum für Distanzreiten, Wanderreiten und Reiturlaub. Idyllische Landschaft ist dort überall zu finden, der Waldanteil des Bayrischen Wald beträgt 48%.
Naturparkt Lüneburger Heide: Ein einzigartiges Naturerlebnis bietet der Naturpark Lüneburger Heide, von Hamburg (40 km), Bremen (70 km) und Hannover (90 km) ist dieses Naturschutzgebiet sehr gut erreichbar. Der Naturpark hat eine Fläche von 107.000 Hektar und ist die größte zusammenhängende Heidefläche Europas. Reiten ist hier fast überall erlaubt. Wer kein eigenes Pferd hat oder es nicht mitbringen möchte, findet sicher ein Angebot auf einem der vielen Reiterhöfe in der Region.
Nordfriesland: In Schleswig-Holstein, Nordfriesland gibt es ein ganz besonderes Reiseziel für Pferdefreunde: St. Peter-Ording. Nordseeluft, immer Wind, Kilometerlange weiße Strände und vorgelagerte Dünen, das ist St. Peter-Ording an der Nordsee. Das schönste an diesem Urlaubsort ist: Hier darf ganzjährig am Strand geritten werden ! Hier werde die Reiterträume eines jeden wahr, der schon immer mal von einem Ausritt am Strand geträumt hat.
Tipps für weitere schöne Ausreitregionen nehmen wir gern entgegen. Hiefür bitte eine kurze Nachricht an uns.



