Hohe Schule

Die Hohe Schule ist der höchste Schwierigkeitsgrad der Klassischen Reitweise, sozusagen das Akademische Gymnasium des Pferdes. Die Lektionen der Hohen Schule werden in 2 Kategorien unterteilt, die Schulen auf der Erde und die Schulen über der Erde. Zu den Schulen auf der Erde in der Hohen Schule zählen die Lektionen:  Passage, Piaffe, Passagetravers, Passagepiourette und Piourette. Die Schulen über der Erde, der Hohen Schule, sind folgende Lektionen: Levade, Courbette und Kapriole. Wenige Pferde sind physisch und psychisch in der Lage all diese schwierigen Lektionen zu erlernen.

Hier die Lektionen der Hohen Schule einfach erklärt:

Passage: Der Trab des Pferdes wird in verzögerten Schritten, mit einer langen Schwebephase ausgeführt.

Piaffe: Eine trabartige Bewegung des Pferdes auf der Stelle.

Piourette: Es gibt die Schritt-, Gallop- oder Piaffepiourette. Das Pferd dreht sich im Kreis um die Hinterhand, bewegt wird die Vorhand, im Galopp wird die Piourette mit 6-8 Gallopsprüngen geritten.

Levade: Das Pferd steigt auf den Hinterbeinen und zieht die Vorderbeine an.

Courbette: Das Pferd springt mehrere Sprünge hintereinander auf den Hinterbeinen.

Kapriole: Das Pferd springt nach oben und streicht in der Luft mit der Hinterhand nach hinten ab.

Vorführungen der Hohen Schule des Reitens finden zBsp in der Wiener Hofreitschule statt, ebenso in der Spanischen Hofreitschule in Jerez de la Frontera. Auch in Shows, wie zBsp Appasionata sind Ausschnitte aus der Hohen Schule zu bewundern.