Bahnfiguren
Die Bahnfiguren auch Hufschlagfiguren werden im Dressurviereck ausgeführt, dass Standardmäßig über eine Größe von 20×40 Metern verfügt (ab Kl M 20×60). Das Dressurviereck ist mit Buchstaben (genormt) versehen, wie abgebildet:
Die einfachste von den Bahnfiguren (hier nicht eingezeichnet) ist die ganze Bahn. Man reitet auf dem sog. Hufschlag am äußeren Rand des Vierecks. Die Ecken werden dabei gründlich ausgeritten.
“Auf dem Zirkel geritten” ist eine von den Bahnfiguren, gängig in Prüfungen, sowie auch im Reitunterricht. Das Pferd läuft dabei in leichter Biegung und nicht, wie “ganze Bahn geritten” geradegestellt. Ein Zirkel hat 20 m Durchmesser. Auf dem Dressurviereck befinden sich drei Zirkellinien, der Zirkel zwischen A und X, der Zirkel zwischen C und X, sowie der Mittelzirkel zwischen D und G.
“Auf der halben Bahn geritten” funktioniert ähnlich, nur ist es dann kein Kreis der geritten wird, sond ein Quadrat, 20×20 m, die Ecken werden dabei gründlich ausgeritten.
“Aus dem Zirkel wechseln” ermöglicht den Übergang von der Rechten Hand auf die Linke Hand und umgekehrt. Gewechselt wird so von dem Zirkel von A nach C oder von C nach A.
Hier wird die Position des Mittelzirkels angezeigt:
“Durch die Länge der Bahn geritten” heißt von A nach C zu reiten oder von C nach A (immer gerade über D,X und G), dabei wird nicht die Hand gewechselt.
Bei “Durch die Länge der Bahn wechseln” wird von der Rechten auf die Linke oder von der Linken auf die Rechte Hand gewechselt, geritten wird dabei von A nach C oder von C nach A.
“Durch die ganze Bahn wechseln” wird in der Diagonale geritten, entweder von F nach H, H nach F, von M nach K oder von K nach M.
“Durch die halbe Bahn wechseln” ist im Prinzip die gleiche Aufgabe, wie “Durch die ganze Bahn wechseln”, aber auf dem halben Dressurviereck. Begonnen wird bei K, H, F oder M und jeweils zu B oder E geritten.









