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Pferdekauf

Der Kauf eines Pferdes ist eine Entscheidung, die gut durchdacht sein sollte. Ein eigenes Pferd bedeutet einen täglichen großen Zeitaufwand, viel Engangement und hohe monatliche Kosten. Der Pferdekauf sollte schriftlich, vertraglich geregelt werden.Es gibt hierfür Mustervorlagen von Pferdekauf-Verträgen. Eine Ankaufsuntersuchung ist  der gesundheitliche Check durch den Tierarzt. Die Ankaufsuntersuchung sollte der Kaufpreiszahlung und “Übergabe” zuvor gehen.

Die Ankaufsunterschung  Die Pferdeauktion

 

Der Gesundheits-Check vor dem Ankauf, die Ankaufsuntersuchung

Haben Sie Ihr Wunschpferd gefunden? Wenn Sie sich für ein Pferd entschieden haben, es zur Probe geritten sind und alle Fragen beantwortet sind, dann sollte der nächste wichtige Schritt vor dem Pferdekauf die Ankaufsuntersuchung ( kurz AKU ) sein.

Ein Tierarzt Ihres Vertrauens sollte die Ankaufsuntersuchung durchführen.

Zusätzliche Kosten vor dem Vertragsabschluss sind hier zu berücksichtigen, dennoch ist das Geld gut investiert. Die Kosten für die Ankaufsuntersuchung werden  gering sein, im Vergleich zu den langfristigen hohen Tierarztkosten, wenn man wirklich unvorbereitet ein krankes Pferd kauft.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Ankaufsuntersuchung.

Die sogenannte Kleine Ankaufsuntersuchung ( kleine AKU ) beinhaltet die Untersuchung des Pferdes, inkl. Muskulatur, Beine, Maul, Augen etcc. Die Bewegung des Tieres wird  begutachtet. Der Tierarzt überreicht ein AKU – Protokoll.  Röntgen ist nicht enthalten. Kosten ca. ab 150 Euro.

Die Große Ankaufsuntersuchung ( große AKU ) wird meißt in der Pferdeklinik durchgeführt. Tierärzte mit mobilen Röntgengeräten kommen dafür auch in den Stall. Das Pferd wird geröntgt. Der Umfang der Röntgenaufnahmen kann individuell abgesprochen werden. Es können nur die Beine, sowie auch Rücken und Hals geröntgt werden. Komplett entstehen dann 12 Röntgenbilder. Wenige Tage später wird der Röntgenbefund sowie das Untersuchungsergebniss schriftlich mitgeteilt. Kosten ca. ab 500,- Euro.

Die Kosten für eine Ankaufsuntersuchung bezahlt in der Regel immer der Käufer, der ja eine Ankaufsuntersuchung wünscht. Vereinbaren lassen sich aber Kaufvertragsklauseln, wie zBsp das der Verkäufer die Kosten der Ankaufsuntersuchung tragen muss, wenn diese ein schlechtes Ergebnis ergibt und das Pferd somit zurück zum Verkäufer geht.

Häufige Gründe, warum ein Pferd durch die Ankaufsuntersuchung fällt, sind das Nichtbestehen der Beugeprobe, Periodische Augenentzündung und schlechte Röntgenergebnisse bei Sportpferden.

Ersteigerung eines Pferdes auf einer Pferdeauktion

Mehrmals im Jahr veranstalten die Zuchtverbände große Pferdeauktionen, überwiegend für Nachwuchspferde für den großen Dressur- und Springsport. Über die Auktionstermine informieren Pferdezeitschriften. Eine Vorabinformation über die angebotenen Pferde gibt der Auktionskatalog der jeweiligen Pferdeauktion. Die Auktionen selbst finden in großen Hallen statt. Die Pferde werden je nach Alter und Ausbildungsstand vorgeführt, entweder an der Hand, auf dem Dressurviereck oder sie springen ein paar Sprünge.

Ersteigert ist Ersteigert ! Das Pferd ist soviel wert, wie jemand dazu bezahlen bereit ist. Der Höchstbietende, der den Zuschlag des Auktionators erhält, ist gesetzlich dazu verpflichtet, das Pferd zu zahlen und abzuholen.

Für Privatpersonen sind Pferdeauktionen nicht unbedingt empfehlenswert. Es gehört mehr Zeit dazu das eigene Pferd auszusuchen, als es kurz laufen zu sehen. Die Vergangenheit des Pferdes, sowie seine Unarten und schlechte Erfahrungen, bleiben zum Zeitpunkt des Kaufes unentdeckt.