Pferderassen

Auf der Welt gibt es etwa 100 verschiedene Pferderassen, die sich wiederum in die 3 Pferdearten (Warmblut, Kaltblut, Vollblut) unterteilen.  Hier eine kleine Auflistung verschiedenster Pferderassen, die unterschiedlichst nicht sein können:

Arabisches Vollblut, Araber: Ein weltweit sehr populäres Pferd und eine der ältesten Pferderassen der Welt, ist der Araber.  Die Entstehung dieser Rasse liegt etwa 5000 Jahre zurück, der Araber stammt ursprünglich aus Saudi-Arabien.  Weil diese Pferderasse für die harten Umweltbedingungen der Wüste gezüchtet wurden, sind Araber äußerst robust.  Die Pferderasse verfügt über viel Ausdauer, ist sehr schnell, hat dennoch aber ein sanftes, sensibles Wesen.  Äußere Merkmaleeines Araber sind das schlanke Erscheinungsbild, der typische Araber kopf, die großen Nüstern, der hoch getragene Schweif und der hochgetragene Hals.

Deutsches Reitpony: Eine sehr junge Pferderasse bzw. Ponyrasse, der Beginn der Zucht startete erst 1965. Die Pferderasse entstand durch eine Kreuzungszucht aus Vollblütern, Warmblütern und verschiedenen Ponyrassen. Die Ponys dieser Pferderasse erreichen meist eine Größe von 138-148 cm.  Die Pferderasse bzw.  Ponyrasse eignet sich hervorragend als Kinder-, Jugend- und Sportpony. Ein Deutsches Reitpony ist willig, leistungsbereit und verfügen über ein ausgeglichenes Temperament, sie haben Sprungvermögen und Gangwerk.

Haflinger: Der Haflinger ist eine Pferderasse die in Südtirol entstanden ist. Heute liegt das Zuchtgebiet in der Pferderasse hauptsächlich in Süddeutschland, Österreich und Italien. Der Haflinger ist eine Gebirgs- Pferdrasse, zu dessen Merkmal das robuste Wesen zählt. Haflinger gelten als freundliche Pferde die meist als Freizeitpferde, als Kinderponys und als Kutschpferde eingesetzt werden. Die Farbzeichnung der Haflinger ist immer Fuchsfarben mit hellem Langhaar.

Hannoveraner: Die Pferderasse Hannoveraner ist zahlenmäßig die größte Europäische Pferderasse und im Sport (Dressur/Springen) auch die erfolgreichste Pferderasse.  Das Zuchtziel dieser Pferderasse ist ein großrahmiges Warmblut. Springtalent und raumgreifende Gänge sind typisch für diese Pferderasse, die als modernes Sportpferd gezüchtet wird. Die Pferderasse verfügt über ein temperamentvolles , aber auch gelehriges und ausgeglichenes Interieur.

Knabstrupper: Der Knabstrupper ist eine alte dänische Pferderasse. Der Knabstrupper verfügt meist über eine sehr außergewöhnliche Fellfarbe (meist Tigerschecken) und über einen liebenswerten Charakter. Darüber hinaus gilt die Pferderasse als besonders intelligent. Knabstrupper verfügen oft über das sogenannte Menschenauge, was heißt, dass in Ihrem Auge viel weiß erkennbar ist und man deshalb genau erkennen kann, wohin das Pferd schaut. Ein berühmter Knabstrupper ist „Der kleine Onkel“ aus den Pipi Langstrumpf Filmen. Dieses Pferd hatte jedoch nur aufgemalte Flecken, die Flecken der Knabstrupper Tigerschecken sind echt! „Der kleine Onkel“ hingegen war ein weißgeborener Knabstrupper.

Norweger: Auch Fijordpferd genannt, ist ein sehr kräftiges Kleinpferd, mit großem Kopf, starkem Körperbau und immer der gleichen Farbgebung:  Falben mit schwarzem Behang. Oft sieht man die Mähne als Stehmähne geschnitten, dies ist typisch für diese Pferderasse. Im 19. Jahrhundert als Arbeitspferd gezüchtet, entstand eine anspruchslose und sehr robuste Pferderasse, die sich heute hervorragend für Freizeitreiter eignet, die das Ausreiten bevorzugen, ebenso für  Kinder- oder Pferd für die ganze Familie.

Pura Raza Española ( PRE ): Der Pura Raza Española ( PRE ), fälschlicherweise oft als Andalusier bezeichnet, ist eine in rein spanische und unverfälschte Pferderasse, dessen Ursprung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht.  Das Zuchtgebiet der PRE sowie auch der Andalusier befindet sich immer noch hauptsächlich in Andalusien, jedoch erfreut sich diese Pferderasse weltweit, auch in Deutschland, immer größerer Beliebtheit. PRE sowie die (etwas) weniger edlen Andalusier eignen sich hervorragend für die Dressur, Freizeitdressur, für das Barockreiten, bis hin zur Hohen Schule.  PRE `s sowie auch Andalusier sind intelligent, hübsch und verfügen über einen meist einwandfreien Charakter. Die Pferderasse besteht seitens der Farbgebung meist aus Schimmeln, selten sind Füchse und Dunkelbraune.

Shetlandpony: Kleine und robuste Ponyrasse die aus Großbritanien, von den sogenannten Shetland-Inseln, stammt. Die Shetlandpony s sind zwar klein, dennoch sehr stark, so wurden sie früher in Bergbau und Landwirtschaft eingesetzt. Heute sind sie eine beliebte Kinderpony - Rasse mit gutem Charakter. Die Ponys dieser Rasse sollen ca. 100 cm groß werden, somit sind sie nur für die Kleinsten Kinder geeignet, bis ca. 8 Jahre.

Trakehner: Diese Pferderasse ist die älteste Reitpferde - Pferderasse Deutschlands, die Trakehnerzucht wird um die 280 Jahre betrieben und dessen Ursprung ist auf das Landesgestüt Trakehnen in Preußen, das im 17. Jahrhundert entstand, zurückzuführen. Durch die frühe Kreuzung dieses Warmblut mit Shagya- und Anglo-Arabern enthalten diese Pferde einen Vollblutanteil. Zuchtziel ist ein rittiges Sportpferd mit gutem Interieur.

Welsh, Welsh-Pony, Welsh-Cob: Die Welsh Ponys sind eine britische Rasse, sie stammen aus der Region Wales. Heute gehören sie zu den beliebtesten Ponys in Europa.  die Pferderasse sind in vier Sektionen eingeteilt und es gibt noch die Partbred-Welsh-Ponys, die lt. Zuchtbestimmungen nur 12,5 % Welsh-Blut in sich tragen müssen. Die Welsh-Sektionen unterscheiden sich größenmäßig sehr stark und verfügen über unterschiedlich ausgeprägtes Exterieur.

Die Sektion A Ponys gelten als kleine Kinder-Ponys bis 122 cm, Sektion B - Ponys sind bis 137 cm groß, dann gibt es die Sektion C Ponys im Cob -Typ, diese sind ebenfalls bis 137 cm groß. Die Sektion D Ponys im Cob-Typ sind ab 137 cm groß bis 155 cm. Der Cob -Typ ist stämmig, stark und hat einen kräfigen Körperbau. Die Bezeichnung kommt aus der Landesprache und bedeutet in Walisisch “Klotz”.  Welsh-Ponys sind vielseitig, sie werden als Familien- und Freizeitponys eingesetzt, als Fahrponys bis hin zum Sport, in Springen und Dressur.