Pferdewirt (Beruf)

Eine anerkannte Ausbildung im Bereich Pferdehaltung und Pferdesport, ist die 3 Jährige Berufsausbildung zum Pferdewirt /in.

Die Berufsausbildung zum Pferdewirt wird in anerkannten Ausbildungsbetrieben, wie Gestüten, Reitschulen und Sportställen absolviert. Die Schwerpunkte sind getrennt, in : Zucht-/Haltung, Reiten, Rennreiten und Trabrennfahren.

“Das Hobby zum Beruf zu machen” sollte aber nicht der alleinige Grund sein, eine Ausbildung zum Pferdewirt zu absolvieren. Verlangt wird in dem Beruf des Pferdewirt ein hohes Maß an Engagement und eine sehr gute körperliche Verfassung.

Geregelte Arbeitszeiten und pünktlichen Feierabend gibt es in dem Beruf des Pferdewirt nicht. Da Pferde auch an Sonn- und Feiertagen bewegt und gefüttert werden müssen gibt es kaum freie Wochenenden oder wirkliche Feiertage in dem Beruf des Pferdewirt.

Ein bestimmter Schulabschluß wird oft nicht verlangt. Sehr gute Kenntnisse im Reiten sollten voranden sein. Ein Basiswissen reicht vielen Ausbildungsbetrieben nicht aus.

Der Schwerpunkt sollte gut überlegt sein, jedoch hat man unter Umständen die Möglichkeit, im 3. Ausbildungsjahr den Schwerpunkt zu wechseln.

Schwerpunkt Zucht  und Haltung: Die Ausbildung wird oft im Gestüt oder Pensionsstall absolviert. Fütterung, Pferdepflege und Boxenreinigung stehen hier täglich auf dem Programm. Vermittelt werden auch umfangreiche Kenntnisse aus Pferdezucht, Veterinärkunde und Umgang mit landwirtschaftlichen Maschinen.

Schwerpunkt Reiten: Der Pferdewirt Schwerpunkt  Reiten bereitet Pferde in Pensionsställen, bereitet Sportpferde, bildet junge Pferde aus, stellt Pferde auf Turnieren vor,  kümmert sich um das Auf- und Absatteln, gibt Reitschülern Reitunterricht. Das auch Füttern, Stallpflege und Pferdepflege mit auf dem Programm eines Pferdewirt Schwerpunkt Reiten stehen, ist selbstverständlich.