Ausrüstung für den Reiter

Reitsportzubehör kann im Fachhandel oder in Internetshops erworben werden. Reitsportkleidung besteht meist aus strapazierfähigen und wetterfesten Stoffen. Reitsportzubehör ist auch Schutzbekleidung wie Reithelm und Sicherheitsweste. Zum Reitsportzubehör zählen auch Stiefel oder Reitschuhe, sowie Bein-Chaps.

Reithose: Reithosen gibt es mit pflegeleichtem Kunstleder – Vollbesatz. Das normale Modell ist eng geschnitten, auch an den Unterschenkeln, so das Stiefel oder Chaps drübergezogen werden können. Die Jodphur-Modelle sind an den Unterschenkeln leicht ausgestellt, diese Modelle werden nur mit Stiefeletten getragen.

Reithelm: Ein Reithelm ist so konzipiert, das er für Aufprallschutz beim Sturz sorgt. Ein Kinnriemen hält den Reithelm sicher am Kopf. Reithelme gibt es in vielen dunklen Farben, wie zBsp in schwarz, grau, braun.

Reitstiefel: Für den Anfang reichen Stiefeletten oder Gummi-Reitstiefel. Profireiter bevorzugen Lederreitstiefel. Der enge hohe Schacht sorgt für ein stabiles, ruhiges Bein. Für den Winter gibt es gefütterte Modelle, die auch beim Minustemperaturen die Füße / Beine warm halten, diese nennt man Winterreitstiefel.

Reiten Reitausrüstung

Reitstiefeletten: Eine Stiefelette zum reiten. Noch vor 10 Jahren war die Reitstiefelette äußerst selten, heute hat sie für den normalen täglichen Gebrauch den Reitstiefel fast abgelöst. Reitstiefeletten gibt es in unterschiedlichsten Preisklassen und Formen. Es gibt sie zum Reinschlüpfen oder zum Schnüren. Für den Winter gibt es Winterstiefeletten. Auch auf Reitturnieren sind Reistiefeletten mit schwarzen Chaps jetzt erlaubt.

Reitchaps: Reitchaps sind sehr praktisch. Sie werden vor dem Reiten einfach über die Stiefelette und über das Bein gezogen und per Reissverschluss geschlossen. Die Chaps sind entweder aus Synthetik, Glattleder oder Volleder.

Reithandschuhe: Einige Reiter bevorzugen das ganzjährige Reiten mit Handschuhen, was die Finger schont. Für den Winter gibt es extra Modelle, die die Hände bei Minustemperaturen warm halten. Reithandschuhe sollten rutschfest und fein sein.

Sicherheitsweste: Die Sicherheitsweste kann beim Springreiten, Ausreiten oder für den täglichen Gebrauch den Rücken vor Stürzen schützen. Sehr empfehlenswert sit die Sicherheitsweste für Kinder, beim Springtraining und für das Ausreiten. Es ist eine harte stabile Weste, mit Aufprallschutz, die die Wirbelsäule umkleidet.

Gerte: Wichtig für viele Pferde, beim Dressurreiten, das Mitführen der Gerte. Eine Dressurgerte ist ca. 1m – 1,20 lang, eine Springgerte ca. 0,60 cm.

Sporren: Nicht für jeden Reiter und jedes Pferd geeignet und gehören nur in die Hände (bzw an die Beine) fortgeschrittener Reiter. Sporren sind kleine Eisenspitzen, die als zusätzliche Schenkelhilfe beim Dressurreiten oder beim Springreiten dienen sollen.