Springreiten

Die Disziplin Springreiten  ist in Deutschland, genauso wie der Dressursport, weit verbreitet. Springreiten bedeutet einen Hindernissparcours  zu überwinden, die Reihenfolge der Hindernisse ist beim Springreiten festgelegt.  Es gibt verschiedene Klassen von Springprüfungen, in kleineren Prüfungen des Springreiten  geht es meist um den Stil, in größeren Prüfungen des Springreiten um die Zeit.  Abwürfe zählen generell als Fehler bei Prüfungen des Springreiten s, genauso zählt eine Verweigerung mit Fehlerpunkten. Verweigert ein Pferd dreimal, in einer Prüfung, scheiden Pferd und Reiter aus der Springprüfung aus.

Die Klassen des Turniersports sind folgende. Anfänger im Turniersport starten meist in Klasse E - A, um in größeren Prüfungen des Springreiten s zu starten, benötigen die Springreiter Erfolge, die sie auf den Turnieren sammeln müssen. Durch genügend Erfolge erfolgt die Hochstufung der Leistungsklasse, welche dem Springreiter erlaubt in höheren Klassen zu starten.

Folgende Klassen gibt es im Turniersport / Springreiten:

Kategorie C -
Springrprüfungen der Klasse E:

E steht für einfach. Die Klasse E ist die leichteste Prüfung im Springreiten. Die Sprünge werden in Höhen von 80-100 cm, mit max. Weite von 100 cm aufgebaut. Maximal werden 8 Sprünge aufgebaut in diesen Springprüfungen. Für den Start auf Reitturnieren in der Kat. C ist keine Leistungklasse und somit auch kein bei der FN beantragter Reitausweis notwendig. Ein Reitabzeichen ist für Prüfungen in der Kat. C nicht erforderlich.

Kategorie B -
Springprüfungen der Klasse A:

A steht für Anfang/Anfänger. Die Sprünge der Springprüfungen der Klasse A, beim Springreiten, sind 100 - 110 cm hoch, die Weite beträgt 110 bis 140 cm und es dürfen maximal 7 Sprünge im Parcours vorhanden sein.

Für die Teilnahme ab der Kategorie B, also ab Prüfungen der Klasse A ist es notwendig das Deutsche Kleine Reitabzeichen ( Reitabzeichen IV) abgelegt zu haben, ein Reitausweis muss vorab bei der FN beantragt werden. Der Reitausweis wird ausgestellt mit der Leistungsklasse 6. Eine Höherstufung der Leistungsklasse kann erreicht werden, durch das Ablegen des bronzenen Reitabzeichens ( Reitabzeichen der Klasse III ), dies kann auch disziplinspezifisch auf Turnieren, durch die erfolgreiche Teilnahme an Prüfungen, erfolgen.

Kategorei B -
Springprüfungen der Klasse L:

L steht für Leicht. Die Sprünge werden in der Höhe von 110 - 120 cm im Parours aufgebaut, die Weite der Hindernisse beträgt zwischen 120 - 150 cm und es dürfen max. 7 Sprünge sein.

Für viele L- und M-Springprüfungen ist die Leistungsklasse 4 erforderlich. Diese kann erreicht werden, durch genügend Erfolge, zBsp 3 L-Platzierungen oder eine M-Platzierung.

Kategorie B -
Spingprüfungen der Klasse M:

M steht für Mittel. Die Sprünge werden in der Höhe von 120 - 130 cm aufgebaut, mit einer Weite von 120 - 160 cm und maximal sind 9 Sprünge im Parours erlaubt.

Kategorie A -
Springprüfungen der Klasse M:

Etwas schwerer als in der Kategorie B ist die Springprüfung der Klasse M in der Kat. A. Die Höhe der Sprünge erreicht 130 -140 cm, die Weite sogar schon 140 - 180 cm und es dürfen 10 Hindernisse im Parours sein.

Kategorie A -
Springprüfungen der Klasse S (* bis ***):

S steht für schwer und somit sind Springprüfungen der Klasse S die finale Klasse des Springreitens. Die Höhe der Hindernisse erreicht 140-160 cm, mit einer Weite von bis zu 150 - 200 cm und es sind max. 11 Hindernisse im Parcours vorhanden.

Wie nach jedem Wettkampf gibt es nach der Springprüfung eine Siegerehrung. Die Platzierten werden mit Schleifen und Preisen geehrt. Der Sieger erhält oft einen Pokal und einen Lorbeerkranz (Pferd). In größeren Springprüfungen der Kat. B und in Prüfungen der Kat. A winken den Erstplatzierten oft Geldbeträge als Gewinnsumme. Die Siegerehrung endet mit einer finalen Gallopade einmal um den Springplatz herum.

Auf größeren Turnieren kann es auch mal sein, dass Autos und Reisen gesponsert werden und so dann der Hauptgewinn der S- Springprüfung sind.

Wer S reiten will benötigt eine Leistungsklasse ab 3 oder höher. Diese Leistungklassenhochstufung erfolgt wieder durch das Einholen von genügend Erfolgen, durch das Ablegen des Silbernen oder Goldnenen Reitabzeichens oder durch eine entsprechende anerkannte Ausbildung als Pferdewirtschaftsmeister.

Die Schleifenfarbe in der Reihenfolge der Platzierungen sind immer gleich:

1. Platz = Gold
2. Platz = Silber
3. Platz= Weiß
4. Platz = Blau
5. Platz = Rot
Weitere: Grün