Trense

Eine Trense ist eigentlich nur Teil eines Zaumzeugs. Die Trense oder auch Trensenzäumung ist das Gebissstück verbunden mit dem Kopfteil. Umgangsprachlich wird aber der komplette Kopfzaum als Trense bezeichnet. Eine Trense gibt es mit verschiedenen Reithalftern. In dieser Form unterscheiden sich die hierzulande gängigen Reit- Trensen.

Kombiniertes Reithalfter: Breiter Nasenriemen verbunden mit einem Sperriemen, der das Pferd daran hindert das Maul aufzusperren. Oft gesehen in der Dressur und im Springreiten und gängigstes Reithalfter in deutschen Reitställen.  Leider ist der Sperriemen bei dem Kombiniertem Reithalfter oft viel zu eng verschnallt, dies führt bei Pferden oft zu unbemerkter Atemnot.

Hannoversches Reithalfter: Tiefsitzender dünner Nasenriemen, der unter dem Gebiss verschnallt wird. Das Hannoversche Reithalfter ist gut anzuwenden bei jungen Pferden oder für unerfahrene Reiter, da die Gebisseinwirkung geringer und schonender ist.

Mexikanisches Reithalfter: Dünner kombinierter Nasenriemen, ähnlich wie bei dem Kombiniertem Reithalfter. Jedoch ist der obere Nasenriemen viel höher sitzend. Zusammenhängend sind beide Nasenriemen durch ein kreisrundes Lederstück.

Englisches Reithalfter: Dieses Reithalfter sieht man bei Trensen in Deutschland selten. Das Englische Reithalfter dient aber als Kandarrenzäumung. Es besteht aus einem breiten Nasenriemen, ohne Sperriemen.

Eine Trense gibt es in unterschiedlichen Qualitäten und Lederfarben.  Eine Trense muss angepasst werden. In der Regel gibt es 4 verschiedene Größen: Pony, Cob/Vollblut, Warmblut und Kaltblut.

Verschiedene Zügel für die Trense (zBsp aus Volleder, mit Gummibezug oder geflochten) und schöne Stirnriemen gibt es als Sonderzubehör.

Gebisse für die Trense gibt es in verschiendensten Ausführungen. Das gängigste Trensengebiss ist die sogenannte einmal gebrochene Wasser trense.