Westernreiten
Seitdem es Cowboys gibt, gibt es auch das Westernreiten - hier liegt der Ursprung dieser Reitweise. Die Western - Reitweise wird neben der Englischen Reitweise weltweit am meisten angewendet.
Traditionsgemäß reiten Western Reiter mit verziertem Western-Zaum, Western-Sätteln, in Jeans, oft auch mit Cowboy-Stiefeln und mit Western-Sporren.
Anders als bei der Englischen Reitweise besteht beim Westernreiten keine ständige Anlehnung an das Pferdemaul und auch kein stetiges Treiben ist erwünscht. Mit kurzen direkten Impulsen wird das Pferd dazu aufgefordert die gewünschten Lektionen auszuführen. Gewicht und Stimme spielen eine große Rolle. Wird ein Pferd angetrabt, hat es in der Western-Ausbildung gelernt, den Trab beizubehalten bis ein neuer Befehl kommt, ein ständiges Schenkeltreiben ist nicht notwendig.
Die Zügelführung funktioniert einhändig.Die Zügel hängen stets etwas durch.
Für das Westernreiten gibt es spezielle Pferderassen, die für diese Reitweise geeignet sind und speziell für das Westernreiten gezüchtet wurden. Bekannte Westernpferde-Rassen sind zBsp : Quarter Horse, Appaloosa und Paint Horses. Die Westernpferde-Rassen haben viele Dinge gemeinsamt, sie sind quadratisch und kompakt, klein (um die 150 cm), haben eine eher kurze Halsung, einen zierlichen Körperbau, sie sind schnell und wendig.


